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Ehemaliger deutscher Kardinal weithin als pädophil gebrandmarkt - NULL Beweise

Der verstorbene Kardinal Johannes Joachim Degenhardt (1926-2002), Erzbischof von Paderborn, wurde in vielen deutschen Medien, vom Staatsfernsehen bis zur Bild-Zeitung, als Täter von homosexuellem Kindesmissbrauch dargestellt. In einigen Berichten wurde sogar behauptet, dass er Teil eines so genannten 'pädokriminellen Netzwerks' war.

Die 747-seitige historische Studie, die vom Erzbistum Paderborn in Auftrag gegeben und am 12. März veröffentlicht wurde, zeigt jedoch, dass diese Behauptungen durch die Studie nicht gestützt werden.

Woher die Anschuldigungen stammen

Die Anschuldigungen stammen von Reinhold Harnisch, dem Sprecher des "Opferbeirats" des Erzbistums Paderborn.

Harnisch behauptete, dass Degenhardt Teil eines pädophilen Rings gewesen sei und dass Jungen zwischen Geistlichen transportiert worden seien.

Studie findet keine Beweise für persönlichen Missbrauch

Die Studie übt zwar heftige Kritik an der Kirchenleitung, einschließlich Kardinal Degenhardt, findet aber keine Beweise für persönlichen Missbrauch. Sie dokumentiert verzögerte oder unzureichende Reaktionen auf Anschuldigungen, die Versetzung von homosexuellen Priestern statt ihrer Entfernung und die Priorisierung institutioneller Belange gegenüber den Opfern.

Die Studie enthält jedoch keine Beweise dafür, dass Degenhardt selbst Missbrauch begangen hat.

Auch die Existenz organisierter Missbrauchsnetzwerke wird nicht festgestellt oder belegt.

SECHS bestätigte Fälle im Jahr 2002

Die Studie bezieht sich auf 210 beschuldigte Geistliche. Diese erhöhte Zahl basiert nicht auf archivarischen Beweisen, sondern ist größtenteils auf Berichte von mutmaßlichen Opfern zurückzuführen, die sich nach einem öffentlichen Aufruf zu Zeugenaussagen im Jahr 2018 gemeldet haben.

Diese Zahl gibt nicht die Anzahl der Täter wieder, die nachweislich schuldig sind oder glaubhaft beschuldigt werden.

Eine interne Untersuchung des Erzbistums Paderborn, die um das Jahr 2002 herum durchgeführt wurde und etwa drei Jahrzehnte abdeckt, ergab sechs bestätigte Fälle, plus zwei Fälle, die noch untersucht werden.

Die Studie vermeidet es ausdrücklich, eine individuelle Schuld festzustellen, sondern zielt darauf ab, Muster aufzuzeigen und Beispiele zu liefern. Es gibt keinen Beweisstandard, der mit dem eines Strafverfahrens vergleichbar wäre.

Außerdem fasst die Studie Missbrauch, Grenzverletzungen und Übertretungen zusammen. Schwere Straftaten und unerwünschte Umarmungen sind in denselben Gesamtzahlen enthalten.

Bild: © wikipedia CC BY-SA, AI-Übersetzung
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Josefa Menendez

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